Kratzbaum für Katzen

Kratzbaum welcher ist der richtige

Kratzbaum für Katzen – Vor allem Wohnungskatzen brauchen einen Kratzbaum. Während Freigänger sich die Krallen an Bäumen und Sträuchern schärfen, verwenden Wohnungskatzen einen Kratzbaum oder eine Kratzmatte. Fehlt ein adäquater Kratzbaum, oder wird dieser nicht akzeptiert, so werden die Krallen stattdessen am Sofa, auf Sesseln oder Tapeten abgewetzt. Also, wenn du nicht alle paar Jahre neue Möbel anschaffen willst, dann brauchst du für deine Katze einen ordentlichen Kratzbaum.

Kratzbaum – es braucht eine Gewöhnungsphase

Gerade junge Katzen, die noch keinen anderen Kratzbaum gewöhnt waren, brauchen manchmal einige Zeit, bis sie wirklich verstehen, wofür dieser überhaupt da ist. Am besten lernst du deiner Katze auf spielerische Weise den Umgang mit dem neuen Spielzeug. Wir haben unserem kleinen Kater jeden Tag gezeigt, wie er diesen nutzt. Einfach, indem wir selber mit den Fingernägeln daran gekratzt haben. Oft hilft auch ein Band, dass du am Stamm entlang ziehst, und damit deine Katze zum Spielen animierst. Für besonders hartnäckige Verweigerer hilft auch Baldrian oder Katzenminze. Die Mittel gibt es auch als ätherisches Öl. Damit kannst du Teile des Stamms eintropfen. Der Geruch ist angenehm für Katzen und soll dazu führen, dass sie den Kratzbaum gerne benutzen. Mit unserem kleinen Kater waren wir schon fast am Verzweifeln, weil er längere Zeit den Kratzbaum verweigert hat und stattdessen die Ledersessel bevorzugt hat. Irgendwann ist ihm dann aber der Knopf aufgegangen, und seither ist er ein großer Fan seines großen Spielzeugs. Hier ein Tipp für einen der tollsten Kratzbäume!
Kratzbaum – für Spaß und Spiel

Bei der Wahl des richtigen Kratzbaums achte darauf, dass dieser genügend Abwechslung bietet. Ein Kratzbaum, der nur die Funktion des Kratzens erfüllt, wird mit der Zeit sonst ziemlich langweilig. Ein kleiner Kratzbaum ist wirklich nur für ganz junge Katzen oder für Freigänger geeignet (diese werden ihn ohnehin nur an den grauslichen Wintertagen nutzen). Für Wohnungskatzen sind deckenhohe Kratzbäume mit mehreren Ebenen, mit Rollen und herum baumelnden Spielmäusen ein Paradies. Wichtig ist, dass sie sich damit so richtig schön austoben können.

Kratzbaum – der ideale Rückzugsort

Der ideale Kratzbaum sollte aber nicht nur für das Spiel geeignet sein, sondern auch Rückzugsmöglichkeiten und Liegeflächen bieten. Katzen wollen von Zeit zu Zeit auch ihre Ruhe und dann verkriechen sie sich am Liebsten in einer kleinen Höhle. Wenn diese geboten wird, dann ist das perfekt. Du wirst sehen, dass sich deine Katze darin rundherum wohl fühlt. Sei aber nicht irritiert, wenn sich der Lieblingsplatz von Zeit zu Zeit auch mal ändert.

Eine Liegefläche sehr weit oben, mit der Übersicht über den ganzen Raum ist für viele Katzen auch das ideale Plätzchen zum Schlafen. Unser großer Kater ist sehr sportlich und liebt die Plätze ab 2 Meter Raumhöhe. Dort hat er dann alles im Blick und wird nicht vom eher unsportlichen kleineren Kater gestört.
Auf die Sicherheit achten

Jedenfalls solltest du darauf achten, dass die gesamte Konstruktion gut befestigt ist. Selbst ein kleineres Teil kann beim Spielen, oder wenn die Katze schnell drauf hüpft, umfallen. Deckenhohe Kratzbäume sollten auch unbedingt an der Decke oder an der Wand befestigt werden. Kleinere Kratzbäume können auch unten beschwert werden.

Hier findest du einen ganz großartigen Kratzbaum, der alle Katzenwünsche erfüllt.

Viel Spaß damit wünschen dir und deiner Katze – Andrea, Kater Karlo und Maxi

Das richtige Katzenfutter für Miezen

Eine Katze ist für viele Menschen eine verschmuste, manchmal auch eigensinnige Begleiterin.

Wie für alle Haustiere gilt auch für die Katze: Ist sie artgerecht ernährt und gesund, entwickelt sie mehr Lebensfreude. Von einer gut gelaunten Katze profitiert auch der Mensch – sie schmust und spielt mehr. Kennzeichen für gute Ernährung und Gesundheit sind ein dichtes, glänzendes Fell und klare Augen.

Für Katzenliebhaber stellt sich oft die Frage, welches Futter das richtige für die Mieze ist.

Eigentlich sind die Regeln hier ganz einfach – vor allem wenn Samtpfote genug Mineralstoffe, Eiweiße, tierische Fette und Vitamine bekommt, die Ernährung ausreichend vollwertig und ausgewogen ist, kann man wenig falsch machen.

Fertignahrung, egal ob Nass- oder Trockenfutter, ist heutzutage so abgestimmt, dass eine artgerechte Ernährung auf jeden Fall gewährleistet ist. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass zwischen Nass- und Trockennahrung abgewechselt wird und bei der Trockenfütterung viel frisches Wasser im Extranapf gereicht wird. Katzenmilch, die lactosefrei ist, kann als Abwechslung angeboten werden.

Mangelernährung ist mit hochwertiger Fertignahrung praktisch ausgeschlossen. Gelegentlich können aber Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel wie Katzengras sinnvoll sein. Auch kleine, leckere Snacks wie Käseröllchen für zwischendurch sind gern gesehen, sollten aber in Maßen angeboten werden. Snacks eignen sich, in kleine Spielchen eingebaut zu werden und so Aktivität zu fördern.

Was Mieze gar nicht mag, sind Wechsel der Futtersorten, der Fütterungszeiten sowie Urlaubsstress, sprich: ungewohnte Orte. Hierauf ist mindestens genauso zu achten wie auf die die Ernährung an sich. Wie bereits erwähnt, kann mit Katzenfutter in Form von Fertignahrung kaum etwas falsch gemacht werden. Zu achten ist ansonsten darauf, Tischreste, die für Menschen gedacht waren, nicht zu verfüttern, weil sie gewürzt und meist ungesund sind.

Dem leidigen Problem der Haarballenbildung im Magen der Katze und dem Auswürgen der Fellklopse kann auch entgegengewirkt werden: Zum einen mit speziellem Trockenfutter, das die Haare bindet und besser über den Darm abführt. Zum anderen mit intensivem und häufigem Bürsten des Felles, damit die Zahl der Haare, die beim Säubern des Fells von der Katzenzunge abgeleckt werden und sich lösen, reduziert wird.